Trocknung von Paletten für den Export ins Ausland

IPPC-Behandlung

Die IPPC (International Plant Protection Convention) stellt ein internationales Übereinkommen dar, welches die einzelnen Länder gegen die Einschleppung unerwünschter Forstschädlinge schützen soll.

Behandlung der IPPC Paletten:

Diese Hitzebehandlung – kurz HT (für heat treatment) – erfordert im Kern des Holzes eine Temperatur von 56°C, die über einen Zeitraum von mindestens 30 Minuten erreicht werden muss. Die korrekte Behandlung wird protokolliert und wird anschließend als Nachweis bei der Lieferung von behandelten Paletten bzw. dem behandelten Holz beigefügt.
Das behandelte Holz oder die behandelten Paletten werden mit dem vorgeschriebenen IPPC-Logo markiert. Es beinhaltet die Länderkennung, Registriernummer des Herstellers und die Art der Behandlung.

Die IPPC Behandlung kann keine Schimmelbildung an den Paletten verhindern.
Eine effektive Vermeidung von Schimmelbildung kann durch eine Kammertrocknung – Kurz KD – der Paletten erreicht werden.

Kammertrocknung

Unter Kammertrocknung versteht man die technische Trocknung von gesägtem Holz. Sie erfolgt in elektronisch gesteuerten Trockenkammern. In diesen speziellen Trockenkammern kann jede gewünschte Endfeuchte erreicht werden. Neben der Freilufttrocknung ist dies die zweite Möglichkeit, Holz effektiv zu trocknen. Der Feuchte-Gehalt der kammergetrockneten Paletten liegt in der Regel bei ca. 18-22 % Holzfeuchte. Um die Schimmelbildung an den Paletten nachhaltig zu verhindern, müssen diese anschließend trocken gelagert werden.